Wostok-Dossier

Wostok-Dossier

  • Moskau, 1973 – die Geburt eines neuen Erfrischungsgetränks in der UdSSR

    Es herrscht kalter Krieg und der Westen droht mit neuen Waffen: nicht mit Bomben, sondern verführerischen Konsumgütern, vor denen nicht einmal der Eiserne Vorhang schützt. Gefürchtet wird vor allem das dunkelbraune Getränk mit dem roten Etikett. Es soll bereits Genossen geben, die es mehr begehren als einen Lenin-Orden.

    Seid bereit! Immer bereit!

    Furchtlos tritt ein Wissenschaftler-Kollektiv des „Staatsinstituts für nichtalkoholische Getränke, Bierbraukunst und Weinbau der Akademie der Wissenschaft“ auf den Plan. Seine Mission: eine Brause zu entwickeln, die den Geschmack von Millionen Genossen trifft. Von nun an wird eifrig geforscht, gerührt und geschüttelt – bis sich alle einig sind: Die perfekte Rezeptur wurde gefunden! Unter dem Namen Baikal verbreitet sich das neue Erfrischungsgetränk rasant. Erst als der Eiserne Vorhang fällt, verschwindet auch die leckere Brause – vorerst.

  • Berlin, 2009 – aus Baikal wird Wostok Tannenwald

    Auf abenteuerlichen Wegen gelangt die Originalrezeptur in den Osten des Westens, nach Berlin-Kreuzberg. Hier nehmen wir uns ihrer an, verändern leicht die Zutaten und lassen die Brause von gestern wieder auferstehen.

    Do swidanja Baikal! Priwjet Wostok!

    Der würzige Geschmack und das Tannenaroma bleiben, nur Etikett und Name ändern sich. Aus Baikal wird Wostok, auf Deutsch: der Osten. So hießen bereits die sowjetischen Raumschiffe, die in den 60er Jahren um die Welt kreisten. Und auch die Brause Wostok ist inzwischen schon weit rumgekommen: Deutschland, Polen, Österreich, Niederlande und die Schweiz sind erst der Anfang.

  • Usbekistan, 2012 – es geht fruchtig weiter

    Auf einer Reise entlang der Seidenstraße entdecken wir ein geheimnisvolles Land: die ehemalige Sowjetrepublik Usbekistan.

    Einst zogen hier lange Karawanen mit Gewürzen, Früchten, Seide, Gold und Edelsteinen von Ost nach West – und umgekehrt. Die Seidenstraße verband jahrhundertelang die Völker und sorgte für einen regen kulturellen Austausch. Einzigartige Kunstwerke, fantastische Märchen und bedeutende Bauwerke sind Zeugnisse dieser Zeit. Ihre Magie wirkt bis heute – auch auf uns. Und so wurden wir hier zu einer neuen Brause inspiriert: Wostok Dattel-Granatapfel.

    Mit ihr wollen wir dem Land, seinen Geschmäckern und Aromen ein Denkmal setzen – oder besser gesagt: viele kleine. In Flaschenform lassen sie sich nämlich nicht nur bestaunen, sondern auch genießen. Und was lecker schmeckt, bleibt in Erinnerung. Mit der neuen Wostok-Brause auch ein Stück dieser vergessenen Welt.

  • Kaukasus, 2013 – Grün sind die Berge, grün ist die Brause

    Im Kaukasus gibt es viel zu entdecken: unberührte Natur, mächtige Gebirgsketten, faszinierende Menschen – und Tarchuna! Dieses traditionelle Getränk lässt sich mit keinem anderen auf der Welt vergleichen. Sein Geheimnis ist Estragon. Es verleiht ihm eine herrlich würzige Note, die schon beim ersten Schluck erfrischt.

    Eine so leckere Brause müsste es auch bei uns geben. Gedacht, gemischt – im Wostok-Hauptquartier feilten wir an der alten Rezeptur. Das Ergebnis: Wostok Estragon-Ingwer. Die neue Brause macht das Wostok-Trio erstmal komplett, aber keine Angst – Fortsetzung folgt!